Wann ist KOM-Saison? Der beste Zeitraum im Jahr
Bestzeiten entstehen nicht gleichmäßig über das Jahr. Wer die Saisonmuster kennt, plant den Formaufbau passend zum Wetterfenster.
Wind über das Jahr
In Mitteleuropa ist der Wind im Herbst und Winter am stärksten, im Frühsommer am schwächsten. Für windabhängige Flachsegmente sind also März bis April und Oktober bis November die Zeiträume mit den stärksten Rückenwindchancen.
Der Zielkonflikt
Im Winter ist die Luft dicht und kalt, die Kleidung dick, die Form oft schwach. Im Sommer ist die Luft dünn und die Form gut, aber der Wind schwach. Das beste Gesamtpaket liegt für viele Fahrer im April, Mai und September: ausreichend Wind, milde Temperaturen, brauchbare Form.
- März/April: starker Wind, wachsende Form – gut für Flachsegmente
- Mai/Juni: gute Form, weniger Wind – gut für Anstiege
- Juli/August: dünne Luft, aber Hitze bremst die Leistung
- September/Oktober: warme Luft plus zunehmender Wind – oft das Optimum
Planung
Setze den Formhöhepunkt bewusst in ein Fenster mit hoher Windwahrscheinlichkeit und halte in dieser Zeit zwei bis drei Wochen flexibel. Ein KOM-Versuch braucht Verfügbarkeit an einem kurzfristig passenden Tag.
Kurz gesagt
Baue die Form auf die Windmonate hin auf und halte dir dort spontane Tage frei.
Häufige Fragen
Lohnt eine Sturmtief-Jagd?
Auf geraden, geschützten Flachsegmenten ja. Bei Böen über 60 km/h ist das Risiko sportlich und sicherheitstechnisch zu hoch.
Sind Bergsegmente wetterunabhängig?
Nicht ganz – Temperatur und Kühlung spielen eine große Rolle. Kühle Morgen sind am Berg häufig am schnellsten.