Welche Wetterdaten du für Segmentprognosen brauchst
Eine Prognose ist nur so gut wie ihre Wetterdaten. Für Segmentvorhersagen brauchst du mehr als ein Symbol und eine Tageshöchsttemperatur.
Die Pflichtfelder
Ohne diese Werte pro Stunde lässt sich keine sinnvolle Segmentprognose rechnen:
- Windgeschwindigkeit in 10 m Höhe
- Windrichtung in Grad
- Böenspitze – wichtig für Fahrbarkeit
- Lufttemperatur für die Luftdichte
- Luftdruck, optional aber nützlich
Rollierende 24 Stunden statt Kalendertag
Wer abends plant, braucht die Nacht und den nächsten Morgen. Eine Prognose, die um Mitternacht endet, ist genau dann nutzlos, wenn du sie brauchst. Ein rollierendes Fenster ab der aktuellen Stunde ist das richtige Format.
Modellauflösung schlägt Modellname
Ein Modell mit wenigen Kilometern Gitterweite trifft lokale Windverhältnisse deutlich besser als ein globales Modell. Für Deutschland liefern die Daten des Deutschen Wetterdienstes eine sehr gute Basis; KomPredict nutzt sie über eine öffentliche Schnittstelle mit lokalem Zwischenspeicher.
Zwischenspeichern und robust bleiben
Wetterschnittstellen haben Limits und Ausfälle. Ein Cache mit begrenzter Gültigkeit plus die Möglichkeit, im Fehlerfall leicht veraltete Daten anzuzeigen, sorgt dafür, dass die App auch dann funktioniert, wenn die Quelle kurz nicht antwortet.
Kurz gesagt
Stundenwerte mit Windrichtung und Böen sind Pflicht – und die Prognose sollte immer ab jetzt gelten, nicht ab Mitternacht.
Häufige Fragen
Wie oft sollte man Daten aktualisieren?
Modelle rechnen typischerweise stündlich. Ein Cache von 30 bis 60 Minuten ist ein gutes Gleichgewicht aus Aktualität und Last.
Reicht eine einzelne Station in der Nähe?
Für Temperatur meist ja, für Wind selten – Wind ist extrem lokal, ein Modellgitterpunkt ist oft besser als eine Station hinter einem Waldrand.